Business-Porträt von Bert Stuhr, IT-Mediator und Gründer der IT-Mediationsstelle

IT-Konflikte
gemeinsam mit
Mediatoren
nachhaltig
lösen

Zwei Personen besprechen in einer IT-Mediation die Lösung eines Konflikts
Mediation

Was ist IT-Mediation?

IT-Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur Konfliktlösung in strittigen IT-Projekten, bei dem eine neutrale dritte Person (der Mediator) die Kommunikation zwischen den Streitparteien fördert. Ziel ist es, gemeinsam eine einvernehmliche Lösung zu erarbeiten, die den Bedürfnissen aller gerecht wird – ohne langwieriges Gerichtsverfahren.

Im Unterschied zu einem Gerichtsverfahren steht bei der Mediation nicht die Konfrontation, sondern eine belastbare, wirtschaftlich sinnvolle und von den Beteiligten selbst getragene Lösung im Mittelpunkt.

Weitere außergerichtliche Methoden zur Streitbeilegung finden Sie unter der IT-Streitbeilegungsstelle.

Zwei Streitparteien geben sich nach erfolgreicher IT-Mediation die Hand.
Vorgehen

WIE LÄUFT EINE IT-MEDIATION AB?

Unser Mediationsprozess gliedert sich in folgende Schritte:

  1. Einzelgespräche und Einordnung
    In Einzelgesprächen mit den Beteiligten wird die Ausgangssituation gesichtet und anschließend die Gruppengespräche vorbereitet.
  2. Mediationsgespräche und Lösungsfindung
    In moderierten Gesprächen werden die Konfliktthemen mit den Beteiligten besprochen und mögliche tragfähige Lösungsansätze durch die Beteiligten gesammelt, bewertet und gemeinsam verhandelt.
  3. Abschluss und Vereinbarung
    Im letzten Schritt werden die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse in einer schriftlichen Mediationsvereinbarung verbindlich festgehalten.

Ihre Vorteile:

  • Freiwilliges und selbstbestimmtes Verfahren

  • Vertraulicher und diskreter Rahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit

  • Möglichkeit zum Erhalt von Geschäftsbeziehungen

  • Schnelle, kostengünstige und nachhaltige Konfliktlösung

Zwei Personen mit Klemmbrettern im Gespräch, symbolisch für strukturierte IT-Mediation und Konfliktklärung
Über uns

DIE IT-MEDIATIONSSTELLE –
der Weg zur einvernehmlichen Lösung

Die IT-Mediationsstelle unterstützt Unternehmen in strittigen IT- und Digitalisierungsprojekten – insbesondere im Umfeld von komplexer Business-Software.

Unsere IT-Mediatoren verfügen über langjährige praktische Erfahrung und bringen entscheidende Qualitäten zusammen:

  • Mediationskompetenz: strukturierte, neutrale und lösungsorientierte Gesprächsführung – auch in hochkomplexen und emotional angespannten Projektsituationen.
  • IT-Praxisverständnis: Erfahrung mit komplexen IT-Systemen, Softwareprojekten und Projektorganistation
  • Wirtschaftlicher Blick: Fokus auf realistische und tragfähige Lösungen
  • Juristisches Verständnis: fundiertes juristisches Verständnis und Erfahrung mit komplexen IT-Vertragskonstrukten als Brückenschlag zwischen Technik und Recht

So können Konflikte nicht nur moderiert, sondern auch in ihrem technischen und rechtlichen Kontext verstanden und die Erarbeitung eines Lösungsansatzes unterstützt werden.

Kontaktaufnahme mit der IT-Mediationsstelle per Telefon
Kontakt

BEREIT FÜR DEN ERSTEN SCHRITT?

Sie suchen einen IT-Mediator für einen Konflikt in einem IT-Projekt?

Rufen SIe uns an unter +49 (40) 866260-20 oder schreiben Sie uns. In einem kurzfristigen Erstgespräch können wir Ihre spezielle Projektsituation besprechen und mögliche nächste Schritte skizzieren.

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Holzplättchen mit Fragezeichen als Symbol für häufig gestellte Fragen zur IT-Mediation.
FAQ

Ihre Fragen – unsere Antworten

Hier finden Sie schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unser Angebot. Sollte Ihr Anliegen nicht dabei sein, kontaktieren Sie uns gerne unter +49 (40) 866260-20 oder schreiben Sie uns.

Was ist IT-Mediation?
IT-Mediation ist ein strukturiertes und vertrauliches Verfahren zur außergerichtlichen Klärung von Konflikten in IT-Projekten. Eine neutrale dritte Person – der Mediator oder die Mediatiorin – unterstützen die beteiligten Parteien dabei, strittige Themen sachlich zu klären, Interessen sichtbar zu machen und gemeinsam eine belastbare Lösung zu entwickeln, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht wird.
Für welche Konflikte eignet sich IT-Mediation?

Typische Anwendungsfälle sind Konflikte in komplexen IT- und Digitalisierungsprojekten, zum Beispiel bei:

  • Konflikten bei ERP-, CRM- oder Softwareeinführungen
  • Termin-, Budget- oder Leistungsstreitigkeiten
  • Problemen bei Abnahme, Change Requests oder Projektumfang
  • festgefahrenen Kommunikations- und Eskalationssituationen
  • Konflikten in sicherheitssensiblen oder besonders komplexen IT-Vorhaben
Wann ist ein IT-Mediator besonders sinnvoll?
Wenn das Projekt noch gerettet werden soll, die Geschäftsbeziehung fortbestehen soll, eine schnelle Lösung benötigt wird oder ein Gerichtsverfahren wirtschaftlich, zeitlich oder fachlich unverhältnismäßig wäre, ist die Hinzuziehung eines IT-Mediators besonders sinnvoll.
Ist IT-Mediation auch sinnvoll, wenn die Fronten bereits verhärtet sind?
Ja, gerade dann kann eine strukturierte und neutrale Vermittlung helfen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Beteiligten zumindest bereit sind, eine Lösung außerhalb einer rein streitigen Eskalation ernsthaft zu prüfen.
Was unterscheidet Mediation von einem Gerichtsverfahren?
Bei einem Gerichtsverfahren entscheidet ein Richter rückblickend über rechtliche Ansprüche. In der Mediation entwickeln die Beteiligten selbst eine Lösung. Das Verfahren ist in der Regel schneller, flexibler, vertraulicher, lösungsorientierter und praxisbezogener. IT-Mediation kann technische, wirtschaftliche, organisatorische und rechtliche Aspekte gemeinsam betrachten und ermöglicht Lösungen, die ein Gericht in dieser Form oft nicht anordnen kann.
Warum ist IT-Fachkompetenz in der Mediation wichtig?
IT-Projekte sind komplex – sowohl fachlich, technisch als auch organisatorisch. Ein IT-fachkundiger Mediator kennt nicht nur die Dynamik von Konflikten, sondern auch die fachlich-technischen Zusammenhänge. Dadurch kann er komplexe Projektzusammenhänge schneller erfassen, MIssverständnisse schneller auflösen, zwischen den Beteiligten übersetzen und den oft emotional aufgeladenen Konflikt sachlich strukturieren.
Wie lange dauert eine IT-Mediation?
Das hängt vom Umfang und der Komplexität des Konflikts ab. Kleinere Konflikte können häufig in ein bis zwei Terminen geklärt werden. Komplexere IT-Projekte benötigen häufig mehrere Gespräche, gegebenenfalls ergänzt durch Dokumentensichtung, technische Einordnung oder Einzelgespräche. EIne IT-Mediation ist in der Regel deutlich schneller als ein Gerichtsverfahren. Bei der IT-Mediation bestimmen die Parteien das Tempo selbst.
Was kostet eine IT-Mediation?
Die Kosten hängen vom Umfang, der Zahl der Beteiligten, der Komplexität des Projekts und dem Vorbereitungsaufwand ab. Üblich sind Stundensätze. In der Regel werden die Kosten zwischen den Beteiligten geteilt. Im Vergleich zu langen Projektstillständen, Rechtsstreitigkeiten oder gescheiterten IT-Einführungen ist eine Mediation häufig wirtschaftlich deutlich günstiger.